Viele österreichische Haushalte heizen mit importiertem Brennholz aus Krisenregionen. Lieferstopps, Exportverbote und geopolitische Unsicherheiten bedrohen die Versorgungssicherheit tausender Kund:innen – doch kaum jemand spricht darüber. Was steckt dahinter, und wer ist wirklich betroffen?
Brennholz-Engpass 2026:
Warum importabhängige Händler ihre Kund:innen nicht mehr zuverlässig versorgen können
Das Problem: Brennholz mit langer Reise
Was die meisten nicht wissen: Ein erheblicher Teil des in Österreich verkauften Brennholzes kommt gar nicht aus heimischen Wäldern. Viele Händler beziehen ihre Ware aus Osteuropa – vor allem aus der Ukraine, Tschechien oder Rumänien – oder sind indirekt von internationalen Marktverschiebungen abhängig.
Das klingt zunächst nach einem rein wirtschaftlichen Detail. Doch wer sich die aktuelle Lage genauer ansieht, erkennt: Dieses Modell ist längst ins Wanken geraten und kann auch zu einem Brennholz-Engpass in Österreich führen.
Ukraine-Exportverbot verstärkt Brennholz-Engpass
Die ukrainische Regierung hat Exportbeschränkungen für Rohholz bis Ende 2026 verlängert. Von der Null-Exportquote betroffen sind Brennholz aus Nadelbaumarten sowie Rundholz. Wer also bislang günstig Nadelbrennholz aus der Ukraine bezogen hat, steht weiterhin vor einem Problem – und muss sich anderweitig versorgen oder seine Kund:innen im Stich lassen.
Dazu kommt: Importe von Holz und Holzprodukten aus der Ukraine gestalten sich grundsätzlich schwierig, da ein Nachweis für legalen Holzeinschlag aus Kriegsgebieten kaum möglich ist. Händler, die trotzdem ukrainisches Holz verkaufen, bewegen sich damit in einer rechtlichen Grauzone – auf Kosten ihrer Kund:innen.
Nahost-Krise erschüttert den gesamten Holzmarkt
Aber auch jenseits der Ukraine gibt es Probleme. Die Kriege in Nahost haben deutliche Spuren am Holzmarkt in Österreich hinterlassen. Nach Italien ist der arabische Raum der wichtigste Absatzmarkt für österreichisches Schnittholz – und die Sägeindustrie rechnet für 2026 mit einer um 2 Prozent geringeren Produktion im Vergleich zum Vorjahr.
Weniger Produktion, schwächere Nachfrage, Engpässe bei Frachtkapazitäten.
Die Folge: Händler, die auf internationalen Bezug angewiesen sind oder von Sägewerken abhängen, die für den Export produzieren, geraten zunehmend unter Druck.
Was das für Dich als Kund:in beteutet:
Viele Brennholzhändler haben kaum eine andere Wahl als Brennholz aus dem Ausland einzukaufen, da sie sonst nicht an eigene Kund:innen liefern könnten. Das führt zu einem gefährlichen Mix aus langen Lieferketten, unklarer Holzherkunft und steigenden Preisen – der letztlich auf dem Rücken der Endkund:innen ausgetragen wird.
Konkret drohen:
- Brennholz-Engpässe durch Exportverbote und Frachtengpässe
- Unklare Holzherkunft und fragliche Qualität bei Importware
- Steigende Preise durch teure internationale Logistik
- Versorgungslücken im Herbst, wenn die Nachfrage wieder anzieht
ABER: Holzstock = 100 % Steiermark. 100 % Sicherheit.
- Verlässliche Versorgung – unabhängig von Kriegen und globalen Marktkrisen
- Lückenlose Herkunft – aus nachhaltig bewirtschafteten steirischen Wäldern
- Faire, stabile Preise – ohne teure Importlogistik
- Beste Qualität – geprüft, trocken, direkt aus der Region
Wir heizen Euch ein!
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